Ausbildung Ernährungsberater

News


zurück zur Übersicht

Detox mal anders?! Geänderte Umstände bieten neue Chancen der inneren Reinigung.

DETOX - WAS IST DAS? 

Der englische Begriff „to detox“ bedeutet „Entfernen von giftigen Substanzen“, „entgiften“. Sicher ist der Begriff „Gift“ etwas hochgegriffen. Letztlich geht es darum, belastende Faktoren und Umstände zu reduzieren, um damit das Selbstheilungssystem unseres Körpers zu unterstützen. Gerade zum Jahreswechsel im Frühjahr, wenn das erste frische Grün in der Natur sprießt und die Energie im Freien deutlich spürbar ist, haben viele Menschen das Bedürfnis nach Veränderung, Reinigung, innerer und äußerer Ordnung.

Detox kann auf verschiedenen Ebenen praktiziert werden:

  • Ernährung
  • Bewegung
  • Entspannung
  • Materielle Ebene
  • Medienkonsum
  • Geistige Ebene

Dies hängt davon ab, ob die körperliche Ebene entlastet werden soll, der Geist, das Nervensystem, oder eventuell auch alles zusammen.
Bei all diesen Maßnahmen geht es darum, sich nicht mit einem starren Ernährungs- oder Bewegungsprogramm unter Druck zu setzen, sondern das auszuwählen, was in die momentane individuelle Lebenssituation passt.

Plötzlich ist alles anders


Innerhalb weniger Tage hat sich das Leben für jede/n von uns spürbar verändert. Alles, was bisher so sicher und selbstverständlich schien, gerät in Schieflage. Plötzlich können Persönlichkeitsanteile zum Vorschein kommen, die wir an uns oder unseren Mitmenschen gar nicht vermuten. Manche finden sich wieder mit überfüllten Einkaufswägen und großen Mengen Klopapier im Keller. 

WAS HILFT UNS IN DER AKTUELLEN SITUATION?

Heilkräfte der Natur nutzen!


Die Natur bietet uns die Kräuter, die wir gerade jetzt brauchen:
  • Bärlauch galt bereits bei Hildegard von Bingen als wirksames Kraut für den Magen und zur Blutreinigung. Er enthält neben Vitamin C reichlich Kalium, Kalzium und Eisen. In der kreativen Frühlingsküche findet er vielseitige Einsatzmöglichkeiten in Salaten, Suppen, Aufstrichen, Knödeln oder als Pesto.
  • Löwenzahn wird ebenfalls zur Blutreinigung empfohlen. Er liefert neben Vitamin C, Kalzium und Eisen wertvolle Bitterstoffe, die unsere Leber entlasten. Frische Löwenzahnblätter erhöhen den Bitteranteil in Salaten. Ganze Löwenzahnblätter in Olivenöl gedünstet ersetzen Spinat. Die Blütenknospen können ebenfalls gedünstet werden und schmecken wie Kapern. Noch mehr Bitterstoffe enthält die Löwenzahnwurzel, die ebenfalls gedünstet werden kann.
  • Für Salate bietet sich anstelle von Essig frisch gepresster Zitronensaft an. Er liefert eine Extra Portion Vitamin C und gleichzeitig wird die Aufnahme von Eisen erhöht. 

Es geht nicht um Verzicht, sondern um Selbstfürsorge


Jetzt ist es wichtig, einerseits den Körper zu entlasten indem wir Alkohol, Zucker und stark verarbeitete Fertigprodukte weglassen und für erholsamen Schlaf, Bewegung und Entspannung sorgen. Die Ernährung mit frischem Gemüse und Kräutern aktiviert den Stoffwechsel und bringt uns Vitalität. Wir sollten den Fokus nicht auf das legen, was weggelassen wird, sondern auf die hochwertigen Lebensmittel, mit denen der Körper versorgt und letztendlich bereichert wird. Dies ist kein Mangel, sondern eine neu erkannte Fülle!

Gedankenhygiene


Besonders wichtig in der aktuellen Situation ist es, sich um unseren Geist zu kümmern. Angst und Sorgen schwächen unser Immunsystem. Es ist wichtig, genau zu dosieren, welche Nachrichten wir verfolgen und wie oft. Es gilt zu überprüfen, aus welchen Quellen die Informationen stammen, ob sie uns wirklich sachlich informieren oder lediglich die Angst schüren. 
Auch wenn Medien eine gute Möglichkeit sind, sich zu informieren, brauchen wir gerade jetzt medienfreie Zeiten, um mental zur Ruhe zu kommen. Solange es noch möglich ist, wirken Spaziergänge oder Radtouren im Freien sehr regenerierend. Einfache Meditationstechniken, wie die Atembeobachtung entspannen unser Nervensystem und gleichzeitig unseren Geist.

Klare Prioritäten setzen


Es stellt sich gerade jetzt die Frage, was wirklich wichtig ist im Leben. Aus Erzählungen unserer Großeltern wissen wir, dass in der Nachkriegszeit selbst das Lieblingsgeschirr oder das ererbte Silberbesteck eingetauscht wurde gegen Lebensmittel. Sie sind existenziell für unsere Gesundheit und unser Immunsystem. Daraus resultiert, Lebensmittel wirklich als „Mittel zum Leben“ zu sehen, mehr zu schätzen und gezielt Wert auf deren Qualität zu legen. 
Diese zentralen Themen sind wesentlicher Bestandteil der Ernährungsberaterausbildung und Seminare an der pursana akademie. Es geht darum, individuell Klarheit zu finden in einer Vielzahl von Theorien und Möglichkeiten. Dabei gibt es keine allgemeingültigen Rezepte. Das Team der pursana akademie unterstützt Euch darin, den eigenen Weg zu finden und vermittelt Euch Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen, diesen Weg auch zu gehen und ihn immer wieder zu reflektieren. 
Wir wünschen Euch und Euren Familien eine positive Zeit der Besinnung auf die wesentlichen Dinge im Leben und gleichzeitig die Möglichkeit der Veränderung.
Autorin: Margherita Harrasser-Joachim 
© pursana akademie