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Das Wunder Mensch - Körper, Geist und Seele gehören zusammen

Wenn es der Seele gut geht, geht es auch dem Körper besser

Anders, wenn wir andauernden Stress haben, Sorgen uns begleiten, Ängste präsent sind, hat dies Folgewirkungen auf unseren Körper. Unser Immunsystem wird geschwächt und die Selbstheilungskräfte eingeschränkt.

Der Stoffwechsel reduziert sich und der Körper entgiftet schlechter

  • Der Volksmund kennt diese Zusammenhänge schon lange:
  • Mir schlägt etwas auf den Magen
  • Mir ist schwer ums Herz
  • Mir sitzt was im Nacken
  • Ich habe einen Kloß im Hals
  • Mir geht es unter die Haut oder an die Nieren
  • Ich bekomme vor Kummer graue Haare etc.
Wie reagieren aber nun unsere einzelnen Organe auf psychische Belastungen?

Haut

Stress provoziert Entzündungsreaktionen, welche zu verstopften Poren führen. In diesen sammeln sich Talg, abgestorbene Zellen oder Eiter, wodurch es zu Hautrötungen und Akne kommen kann. Durch den verlangsamten Entgiftungsprozess altert die Haut auch schneller.
Wunden heilen schlechter oder langsamer.

Haare

Die Versorgung durch Mineralien lässt nach und Haare werden grau oder fallen aus.
 

Augen

Ein hoher Stresslevel führt zur Anspannung eines kleinen Augenmuskels, der für das Heben des Lides zuständig ist. So kommt es zu einem Zittern der Augen. Auch eine verschwommene Sicht und entzündliche Prozesse können Folge sein.

Gelenke – Knochen – Rücken

Durch andauernde seelische Belastung reduziert sich der Sauerstoffgehalt um 40 % im Blut, wodurch Zellen schlechter versorgt werden und sich langsamer regenerieren können. Dies führt zu Entzündungen an Gelenken. Knochenbrüche nehmen zu, da die reduzierte Mineralienversorgung, u.a. erhöhte Ausscheidung von Phosphat, die Brüchigkeit erhöht.
Gerade die Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen mit Rückenschmerzen.

Herz

Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf oder der Partnerschaft erhöhen nicht nur den Blutdruck, sondern auch das Herzinfarktrisiko.
 

Lunge

Gerade bei Trauer oder auch Stress atmen wir flacher und nehmen somit weniger Sauerstoff auf. Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden ist das Risiko einer Lungenentzündung um ein fünffaches erhöht als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.

Magen - Darm

Gerade unterdrückte Gefühle wie Ärger, Angst sind schwer verdaulich. Dies lässt den Magen verkrampfen, mehr Magensäure ausschütten mit der Folge von Sodbrennen, Magengeschwüre, Blähungen, Krämpfe, Übelkeit, Entzündungen.
Gerade die Gesundheit des Darms mit seinen vielen Nervenzellen hat einen sehr großen Einfluss auf unser seelisches Wohlbefinden und sollte gut gepflegt werden.

Gehirn

Unter Stress werden große Mengen des Hormons Cortisol produziert. Dieser erhöhte Spiegel wirkt sich negativ auf den präfontalen Cortex aus, jenen Hirnbereich, in dem Entscheidungen getroffen und Erinnerungen bewahrt werden. Dies führt zu Konzentrations- und Gedächtnisstörungen.
Langfristig kann auch Demenz eine Folge von Stress sein.
 

Was können wir aktiv tun?

Tun Sie Ihrer Seele so viel Gutes wie möglich, achten Sie tägliche auf schöne Gedanken und Gefühle, setzen Sie sich bewusst Freuden aus und suchen Menschen, die Ihnen gut tun. Telefonieren Sie wieder mit Ihnen, wenn ein persönliches Treffen nicht möglich ist.

Lachen Sie so oft es geht!

Menschen, die viel Lachen, haben als Folge eine positivere Sicht auf das Leben, fühlen sich wohler und leben länger. Haben Sie heute schon aus vollem Herzen gelacht? 
Autorin: Kerstin Lerchl 
© pursana akademie